Fragen und Antworten zur Hundehaltung in Hamburg

  • Was mache ich bei einem Hundebiss?
  • Wem melde ich einen freilaufenden Hund?
  • Was gilt für Welpen und Junghunde?
  • Enthält das Hundegesetz Ausnahmen?
  • Wie beantrage ich eine Freistellung für gefährliche Hunde?
  • Wer muss wann Hundesteuer bezahlen?

  • Was mache ich bei einem Hundebiss?
    Wenn Sie von einem Hund gebissen worden sind und Sie verletzt wurden, dann gehen Sie in jedem Fall sofort zu einem Arzt, um das Risiko einer Blutvergiftung auszuschließen. Zuständig für amtliche Meldungen sind das örtliche
    Bezirksamt, Abt. Veterinärwesen u. Lebensmittelüberwachung, Verbraucherschutz, Lebensmittel- und Veterinärangelegenheiten
    Telefon: (040) 42881-0
    .
    Wenn Strafanzeige erfolgen soll, Beißvorfall der Polizei melden.
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    Wem melde ich einen freilaufenden Hund?
    Einem freilaufenden Hund sollte in jedem Fall geholfen werden. Wenn Sie keine Erfahrung mit Hunden haben, dann lassen Sie sich von dem BOD helfen:
    Bezirksamt, Abt. Management des Öffentlichen Raums, Geschäftszimmer, Übergreifende Verwaltung, Haushaltsangelegenheiten, Ordnungsw.
    Telefon: (040) 42881-0
    .
    Der BOD wird den Hund dem Tierheim übergeben.
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    Was gilt für Welpen und Junghunde?
    Die Erlaubnispflicht für gefährliche Hunde gilt uneingeschränkt auch für Welpen und Junghunde. Ausnahme: Gefährliche Hunde, für die eine Freistellung beantragt werden kann, benötigen bis zur Vollendung des 9. Lebensmonats keine Erlaubnis - die Haltung muss nur dem zuständigen Verbraucherschutzamt angezeigt und der Hund gechipt und haftpflichtversichert werden. Keine Maulkorbpflicht für gefährliche Hunde bis zur Vollendung des 9. Lebensmonats. Sie müssen jedoch an der Leine geführt werden. Weitere Infos erhalten Sie von dem
    Bezirksamt, Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe u. Umwelt, Abt. Veterinärwesen u. Lebensmittelüberwachung, Verbraucherschutz
    Telefon: (040) 42881-0
    .
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    Enthält das Hundegesetz Ausnahmen?
    Den Vorschriften des Hundegesetzes unterfallen nicht: Diensthunde der Bundes- und Landesbehörden, Hunde des Rettungsdienstes und des Katastrohpenschutzes sowie Herdengebrauchshunde, soweit diese im Rahmen ihrer jeweiligen Zweckbestimmung eingesetzt werden, Jagdhunde im Rahmen der Jagdausübung und -ausbildung, Blindenführhunde und Behindertenbegleithunde im Einsatz. Außerhalb des Einsatzes gelten jedoch die Vorschriften des Hundegesetzes. Weitere Auskünfte erteilt das
    Bezirksamt Hamburg-Mitte, Verbraucherschutzamt, Abt. Lebensmittelsicherheit
    Telefon: (040) 42854-1821/1467
    .
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    Wie beantrage ich eine Freistellung für gefährliche Hunde?
    Welche Hunde als gefährlich gelten, siehe Gefährliche Hunde. Liste der anerkannten Sachverständigen siehe hier. Welpen und Junghunde bis zum 15. Lebensmonat können nur befristet freigestellt werden. Voraussetzung: Wesenstest für Junghunde oder der Nachweis der regelmäßigen erfolgreichen Teilnahme an einer Junghundeausbildung. Für Rottweiler, die am 1.4.06 bereits gehalten werden, gelten Übergangsvorschriften.
    Notwendige Unterlagen: Schriftlicher Antrag, Gutachten eines anerkannten Sachverständigen über einen erfolgreich durchgeführten Wesenstest, Nachweise über Sterilisation oder Kastration des Hundes, über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung und über die fälschungsichere Kennzeichnung mittels Mikrochip. Detailauskünfte erteilt das zuständige Verbraucherschutzamt.
    Gebühren: 160 EUR (unbefristet), 80 EUR (befristet) - Stand: 14.07.2007
    Weitere Auskünfte erteilt das zuständige
    Bezirksamt, Abt. Veterinärwesen u. Lebensmittelüberwachung, Verbraucherschutz, Lebensmittel- und Veterinärangelegenheiten
    Telefon: (040) 42881-0
    .
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    Wer muss wann Hundesteuer bezahlen?
    Hundebesitzer mit Wohnsitz in Hamburg, müssen ihren Hund bei der Hundesteuerstelle anmelden. Dies geschieht durch Registrierung bei dem zentralen Hamburger Hunderegister und kann entweder persönlich oder online erfolgen. Siehe: HundeREGISTER. Die Bearbeitung der Registrierung dauert mehrere Woche. Die Bescheinigung vom Hunderegister kann als Nachweis mitgeführt werden, so lange die Hundesteuermarke noch nicht vorliegt. Die Hundesteuer beträgt 90 EUR jährlich (je 45 EUR im Feb. und Aug.). Für sogenannte Listenhunde bzw. gefährliche Hunde liegt sie deutlich höher! Gebrauchs- und Behindertenbegleithunde sowie Hunde von Hartz-IV-Empfängern sind steuerlich begünstigt. Telefonische Auskünfte erteilt das Finanzamt Verkehrsteuern u. Grundbesitz unter der Durchwahl 040/42870-70.


    Fragen oder Anregungen werden gerne per E-Mail entgegengenommen.
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